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12. Jan 2010

Festplatte mal wieder

Vor längerer Zeit hatte ich beim upgraden unserer Linuxsysteme immer dann Schwierigkeiten, wenn es an das aktuelle linux-image.deb ging. Aus mir unerfindlichen Gründen wollte apt-cacher das nicht ausliefern. Selbst ein löschen des wohl fehlerhaften .debs war nicht erfolgreich. Es wurde erneut von debian.tu-bs.de heruntergeladen und die Fehler kamen erneut. Erst dachte ich, dass da temporär etwas in Unordnung war, aber bei genauerem Denken kam mir das eher unwahrscheinlich vor, es gab dazu auch keine Meldungen im Netz...

Nach einigem Suchen entschied ich mich dafür mal die HD zu überprüfen, auf der das .deb lag. Und siehe da: Der Selbsttest der HD ging in die Hose, immer wieder. Ganz offensichtlich war ein Sektor defekt. Ok, die Ursache für die Upgrade-Fehler war gefunden. Flugs das .deb umbenannt und schon ging wieder alles.

So blieb das einige Monate, bis ich mal wieder über die viel zu selten angeschauten Systemmails stolperte: Und siehe da: Natürlich stolperte mein Backup-Prozess jedesmal über das zwar umbenannte, aber dennoch kaputte .deb und zeigte mir weiter I/O-Fehler.

Gestern war ich es dann leid, wer weiß, ob da nicht noch was größeres hintersteckt! Also habe ich im Netz eine richtig gute Anleitung gefunden, um defekte Sektoren Dateien zuzuordnen und diese Sektoren dann von der HD als bad markieren zu lassen.

Es stellte sich heraus, dass in dem .deb 4 Sektoren defekt waren. Nachdem alle mit dd zwangsweise genullt waren (dabei werden diese "reallocated", also neu zugewiesen), gab ein smartctl --all /dev/hda auch keine "pending sectors" mehr aus und die Selbsttest laufen ohne Fehler durch.

Früher habe ich solche Festplatten immer entsorgt. Jetzt behalte ich sie nur genauer im Auge und freue mich hoffentlich noch ein paar Jahre an meiner HD.

Übrigens habe ich so auch die HD eines älteren MP3-Spielers behandelt. Funktioniert wunderbar.

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